Antworten auf häufig gestellte Fragen

Was ist eine Elterninitiative?
Eine Elterninitiative ist eine gemeinnützige Organisation, die von den Mitgliedern, den Eltern, geleitet wird. Die Krippe kann ohne Engagement der Eltern nicht funktionieren. So müssen sich alle Eltern aktiv an der Krippenarbeit beteiligen und folgende Aufgaben übernehmen:

– Waschen der Krippenwäsche nach geregeltem Turnus

– Waschen der Bettwäsche des Kindes nach Bedarf

– Teilnahme an Elternversammlungen (ca. 6 pro Jahr)

– Übernahme von Elterndiensten in der Krippe im Krankheitsfall von Fachkräften

Alle Eltern übernehmen darüber hinaus ein Elternamt, wie z.B. Organisation von Festen, Betreuung der Warteliste oder Erledigung von Einkäufen. Wichtig ist die gewissenhafte und selbstständige Erledigung jedes Elternamtes , wofür mit einem ungefähren Zeitaufwand von fünf bis acht Stunden pro Monat im Mittel zu rechnen ist.

Auch die Bereitschaft zur Übernahme eines Vorstandsamtes ist gefordert. Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung gewählt und besteht aus einem Finanz-, einem Organisations- und einem Personalvorstand. Wichtige Entscheidungen des Vorstandes werden mit den Eltern im Rahmen einer Elternversammlung getroffen.

Wie groß sind die Gruppen?
Es gibt zwei Gruppen à 10 Kinder im Alter von 10 Monaten – 3 Jahren.
Somit haben wir ein BertreuerInnen–Kind–Verhältnis von mindestens 1:5 in der Krippe. Die beiden Gruppen werden von einem erfahrenen Team aus Sozialpädagogen, Kinderpflegern und Erziehern betreut. Zudem kümmert sich derzeit ein FSJler um die kleinen Astronauten.

Wie sind die Betreuungszeiten und wie hoch die Kosten?
siehe Krippe / Kosten

Gibt es Schließzeiten?
Über das Kalenderjahr verteilt ist die Krippe an zwei Wochen im Sommer und zwei Wochen im Winter geschlossen. Diese Zeiten werden zusammen mit den Eltern abgestimmt. Zudem ist die Krippe an Feiertagen und Brückentagen geschlossen. An zwei Tagen im Jahr finden Teamtage ohne Krippenbetrieb statt. So ergeben sich insgesamt ca. 23 Tage (exklusive Feiertage) an denen die Krippe nicht geöffnet ist.

Wie läuft die Eingewöhnung ab?
Das pädagogische Team baut auf das Berliner Eingewöhnungsmodell. (Siehe pädogisches Konzept)

Wie erfolgt die Anmeldung?
Nur bereits geborene Kinder können in die Warteliste aufgenommen werden.Leider können wir nicht für jede interessierte Familie einen Krippenplatz anbieten. Gerne nehmen wir Sie aber in unsere Warteliste auf. Füllen Sie hierfür bitte den Vormerkbogen vollständig aus.

Wann erfahre ich, ob mein Kind einen Platz bekommt?
Ihr Kind wird nach Ihrer Anmeldung auf unsere Warteliste gesetzt. Sobald ein Platz frei wird, der dem Alter und dem Geschlecht Ihres Kindes entspricht, kontaktieren wir Sie umgehend und laden wir Sie zu einem Kennenlernen-Treffen mit Team und Maxi-Eltern ein.

Wie funktioniert der Auswahlprozess?
Entscheidungskriterien sind das Alter und Geschlecht der Kinder, um eine ausgewogene Altersmischung in den Gruppen zu gewährleisten. Da wir eine Eltern-Kind-Initiative sind, setzen wir Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit voraus.

Besteht die Möglichkeit eines persönlichen Kennenlernens?
Sobald uns eine Anmeldung Ihres Kindes vorliegt und wir eine Betreuungsmöglichkeit sehen (freier Platz), werden wir Sie und Ihr Kind zu einem Treffen mit Team und Maxi-Eltern einladen. Aufgrund des engen Kontakts zwischen Eltern, Erzieherinnen und Kindern in der Eltern-Kind-Initiative liegt uns das gegenseitige Kennenlernen sehr am Herzen.

Krankheiten: ab wann muss mein Kind zu Hause bleiben?
Unbedingt bei Fieber, Durchfall und ansteckenden Krankheiten. Erkrankt das Kind tagsüber in der Krippe, werden die Eltern vom Team kontaktiert und müssen das Kind umgehend in der Krippe abholen. Nach dem Auskurieren einer Krankheit benötigt das Kind ein Attest vom Arzt, so dass Ansteckungen anderer Kinder vermeidet werden.

Sind Impfungen des Kindes erwünscht?
Die Durchführung der sog. „Fünffach-Impfung“ (Tetanus, Diphtherie, Polio, Keuchhusten und Hib) und die zweimalige Impfung gegen Mumps-Masern-Röteln sind Voraussetzung für die Aufnahme des Betreuungsverhältnisses. Eine Ausnahme gilt für diejenigen Kinder, bei denen eine oder mehrere der vorgenannten Impfungen entsprechend der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch Instituts aufgrund ihres Alters noch nicht durchgeführt werden konnten. Diese Impfung(en) sind unverzüglich nachzuholen, wenn das Kind das entsprechende Alter erreicht hat.

Übernehmen die Eltern auch Koch- und Putzdienste?
Nein, die Kochdienste müssen von den Eltern nicht übernommen werden, da ein professioneller Caterer die Kinder mit bester „Astronautenkost“ versorgt.

Die tägliche Reinigung der Einrichtung wird von einem externen Putzdienst durchgeführt. Allerdings wird von ein paar Eltern das Spezialteam Hygiene und Reinigung gebildet, das im fünfwöchigen Turnus die Spielsachen gründlich säubert. Jedes Elternpaar übernimmt alle 17 Wochen den Wäschedienst und muss die Waschlappen, Lätzchen und Handtücher reinigen.

Wer hat Maxi E.V gegründet?
Maxi e.V. ist ein eingetragener Verein und wurde von engagierten Eltern gegründet, die den Aufbau und Betrieb dieser Krippe selbst in die Hand genommen haben. Die Betreuung der Kinder in den Maxi-Räumen begann im März 2009.